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Programm

Paul Petzer und die Pyramiden im Mampf 1984. Zig-Zag-Mambo, Skandal im Harem, Brigitte Bardot und Café Oriental

Galaproduktionen der Schlager-Hitparade des vorigen Jahrhunderts in arrangiertem vierstimmigem Chor und mit Schrammelmusik von Michi Samstag (g), Norbert Erdt (bj), Jörg Brecht (v), Michael Damm (g)

(Foto: Manfred Veltrup)

Am Sonntag, dem 15. März 2020 fand mit dem Vitaliy Baran Quartett das letzte Live-Konzert im Jazzlokal Mampf statt. Ungezählte weitere Konzerte des Programms 2020 wurden danach gestrichen. Wann das Jazzlokal wieder aufmacht, weiß am 15. März 2021, 1 Jahr später, noch niemand. Die Mampf-Solidargemeinschaft ist bereits im Jahr 2020 erwacht, hat Einzigartiges geleistet und mit einer beispiellosen, spontanen Hilfsaktion ab dem 25.11.2020 innerhalb von drei Tagen den Untergang des schwer angeschlagenen Musikdampfers Mampf und den drohenden Abbruch des Lokals verhindert. Seither wächst die Hilfsbereitschaft stetig weiter, und weitere neue Spenden und zahlreiche Daueraufträge unterstützen uns dabei, die Zeit bis zum „Neustart“ ohne Publikum, ohne Konzerte, ohne Tageseinnahmen und ohne „Kulturbeitrag“ zu überstehen – auch die spürbaren Mängel der „Überbrückungshilfen“ ließen sich so für eine gewissen Zeit überbrücken.

Tür zum Mampf, 15.3.2020-16.2.2021

„Schön war’s! Countdown voraus? Schön wär’s!“

Mischi, Jazzlokal Mampf

Voller Achtung und Anerkennung für dieses herausragende Engagement, das dem Beispiel der vielen privaten Rettungsaktionen des soziokulturellen Lebens folgt und zur Erhaltung von Clubs, Gasthäusern, Kulturstätten, Läden und Vereinen in unseren Quartieren beiträgt, denken wir zurück an eine untergegangene Ära des geselligen Lebens, das dank dieser Eurer Mitwirkung demnächst wieder aufleben soll: mit Rückblick auf die Gute Alte Zeit und viel Courage für die Neue, die hoffentlich bald anbricht!

Der jedermann sattsam bekannte Thekenlurch, Cartoon von Lex Weyer

Maurice de Guérin, Le Centaure, Texte établi par G. S. Trébutien, Didier et Cie, libraires-éditeurs, 1864 (6e éd.)

Übertragung durch Rainer Maria Rilke, 1950, Insel-Bücherei Nr. 548, Insel-Verlag

«Je vous ai exprimé aisément les premières années, parce qu’elles furent calmes et parfaites ; c’était la vie seule et simple qui m’abreuvait, cela se retient et se récite sans peine. Un dieu, supplié de raconter sa vie, la mettrait en deux mots…»

„Ich habe Dir mit Leichtigkeit den Ausdruck für die ersten Jahre gefunden, sie waren ruhig und vollkommen; da tränkte mich einzig das einfache Leben, das behält man, das erzählt sich ohne Mühe. Ein Gott, wenn man ihn bäte, sein Leben zu berichten, würde es in zwei Worte bringen…“

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